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Systemarchitektur

Eine Infrastruktur für Forschung, Vermittlung und digitale Transformation

Wie unsere Infrastruktur kulturelles Wissen vernetzt - die wichtigsten Punkte in 60 Sekunden

Erfahren Sie in weniger als einer Minute, wie unsere Infrastruktur Sammlungsmanagement, Forschung, Vermittlung und digitale Prasentation auf einer gemeinsamen Datenbasis vereint.

 

Die vorgestellte Infrastruktur verbindet Sammlungsmanagement, wissenschaftliche Erschließung, digitale Vermittlung und öffentliche Präsentation in einem gemeinsamen Ökosystem auf Basis einer zentralen, qualitätsgesicherten Datenbasis. Sie folgt dem Prinzip, Daten nur einmal zu erfassen und anschließend für vielfältige Anwendungen und Zielgruppen nutzbar zu machen. Bestehende Sammlungen, Datenbanken und externe Wissensquellen werden integriert und durch Linked-Open-Data-Technologien miteinander vernetzt. 

Über Citizen-Science-Ansätze können Forschende, Zeitzeugen und interessierte Bürger aktiv zur Erweiterung und Anreicherung der Daten beitragen. Ein zentraler Datenlayer harmonisiert, qualitätssichert und konsolidiert alle Informationen und dient als verlässliche „Single Source of Truth“. Auf dieser Grundlage entstehen Forschungsportale, digitale Sammlungen, Media Guides, virtuelle Ausstellungen sowie weitere Formate für Vermittlung, Präsentation und Outreach. Die offene und flexible Architektur fördert die Zusammenarbeit zwischen Institutionen, unterstützt zukünftige Technologien und ermöglicht nachhaltige Lösungen für Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen.

Diese Zusammenfassung vermittelt die wichtigsten Inhalte auf einen Blick. Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, finden Sie im weiteren Verlauf detaillierte Informationen zu den einzelnen Komponenten, Anwendungsbereichen und strategischen Potenzialen der Infrastruktur. Entdecken Sie, wie aus vernetzten Daten nachhaltige Wissensräume für Forschung, Vermittlung und kulturelles Erbe entstehen.

 

“Digitale Sammlungen sind heute weit mehr als digitale Abbilder physischer Bestände. Sie bilden die Grundlage für Forschung, Wissensvermittlung, Partizipation und neue Formen kultureller Erfahrung.”


Gleichzeitig stehen Museen, Archive, Bibliotheken und wissenschaftliche Sammlungen vor der Herausforderung, ihre Daten nachhaltig zu verwalten und für unterschiedliche Nutzungsszenarien verfügbar zu machen. Unsere Infrastruktur wurde genau für diesen Anspruch entwickelt. Sie verbindet Sammlungsmanagement, wissenschaftliche Erschließung, digitale Vermittlung und öffentliche Präsentation in einem gemeinsamen Ökosystem – auf Basis einer zentralen, qualitätsgesicherten Datenbasis.

Vom Bestand zum digitalen Wissensraum

Jedes Projekt beginnt mit den Sammlungen und Beständen einer Institution.


Ob Museumsobjekte, Archivgut, Fotografien, audiovisuelle Medien oder wissenschaftliche Dokumentationen – die vorhandenen Informationen werden über strukturierte Erfassungs- und Digitalisierungsprozesse in die Infrastruktur integriert.

Dabei können bestehende Sammlungsdatenbanken ebenso eingebunden werden wie externe Datenquellen und internationale Wissensnetze. Durch die Nutzung von Linked-Open-Data-Prinzipien entstehen neue Beziehungen zwischen Objekten, Personen, Orten und Ereignissen, die weit über die Grenzen einzelner Sammlungen hinausreichen.

Wissen entsteht im Dialog

Digitale Sammlungen sind keine Einbahnstraße.

Unsere Infrastruktur ermöglicht es, Wissen nicht nur zu publizieren, sondern auch zurück in die Institutionen zu führen. Über integrierte Citizen-Science-Ansätze können Bürger, Forschende, Zeitzeugen sowie interessierte Communities aktiv zur Erweiterung von Sammlungs- und Forschungsdaten beitragen.

So entstehen neue Perspektiven auf kulturelles Erbe und wertvolle Ergänzungen für Forschung, Dokumentation und Vermittlung. Aus isolierten Datensätzen wird so ein vernetzter Wissensraum.

Eine gemeinsame Datenbasis als strategische Ressource

Im Zentrum der Infrastruktur steht ein intelligenter Datenlayer, der Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammenführt, harmonisiert und qualitätssichert.

Ein zentraler Datenharvester konsolidiert die Datenbestände, während automatisierte Qualitätsprozesse für Konsistenz, Nachvollziehbarkeit und langfristige Nutzbarkeit sorgen. Such- und Indexierungsdienste machen die Inhalte institutionenübergreifend recherchierbar und schaffen die Grundlage für wissenschaftliche Analysen ebenso wie für öffentliche Anwendungen.

Die Datenbasis wird damit zur „Single Source of Truth“ – einem zentralen Wissensbestand, auf den sämtliche Anwendungen zugreifen.

Forschung, Vermittlung und Präsentation aus einer Quelle

“Einmal erfassen, kontinuierlich anreichern und vielfältig publizieren.”


Wie bereits erwähnt, greifen alle Anwendungen auf dieselbe strukturierte Datenbasis zurück. Inhalte werden zentral gepflegt, kontextualisiert und für unterschiedliche Zielgruppen sowie Nutzungsszenarien bereitgestellt. So entstehen aus einem gemeinsamen Fundament vielfältige Zugänge zu Wissen und Kultur:

Offen für Kooperationen und zukünftige Entwicklungen

Kulturelles Erbe entfaltet seinen Wert besonders dort, wo Institutionen zusammenarbeiten.

Deshalb wurde die Infrastruktur konsequent offen konzipiert. Über standardisierte Schnittstellen und Exportmechanismen können Daten in externe Forschungsumgebungen, Fachportale, Aggregatoren und Webanwendungen integriert werden.

Gleichzeitig bleibt die Plattform flexibel genug, um zukünftige Technologien, neue Vermittlungsformate und institutionenspezifische Anforderungen aufzunehmen. Die Infrastruktur wächst mit den Anforderungen ihrer Nutzerinnen und Nutzer.

Deutlich wird: Nicht einzelne Anwendungen, sondern eine gemeinsame Infrastruktur schafft nachhaltige Lösungen.

Jede Institution verfügt über eigene Sammlungen, Arbeitsprozesse, Forschungsfragen und Vermittlungsziele. Deshalb gibt es keine universelle Standardlösung – wohl aber bewährte Bausteine, die sich flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpassen lassen.

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die einzelnen Komponenten unserer Infrastruktur im Detail vor. Entdecken Sie Forschungsplattformen, Media Guides, digitale Ausstellungen, Editionen und weitere Anwendungen, die bereits heute in Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen erfolgreich eingesetzt werden.

Gemeinsam analysieren wir bestehende Strukturen, identifizieren Entwicklungspotenziale und entwickeln nachhaltige Lösungen. Ob erste Ideen, konkrete Projektvorhaben oder langfristige Infrastrukturstrategien – wir begleiten Sie von der Konzeption bis zur Umsetzung und bringen dabei unsere Erfahrungen aus mehr als einem Jahrzehnt digitaler Kulturarbeit seit 2014 ein.

Wie aber wird aus Infrastruktur ein nutzbares Angebot?

Wir starten nachfolgend exemplarisch mit unseren Forschungsportalen. Sie übersetzen Daten, Modelle und Beziehungen in zugängliche Wissensräume, schaffen Orientierung in komplexen Beständen und eröffnen neue Wege des Entdeckens und Recherchierens.